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06.07.2010 Zur Erinnerung - Presse- und Fototermin am 07.07.: Bezirksbürgermeisterin dankt der Siegerin des Signet – Wettbewerbes für Marzahn-Hellersdorf und den anderen Teilnehmer/innen bei der Zeugnisübergabe im Alten Rathaus Fürstenwalde und übergibt Urkunden
Berlin, den 06.07.2010

Während der Journalistenerkundungstour am 10. Juni hatte Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle bereits das Signet für Marzahn-Hellersorf vorgestellt. Die Siegerin, Juliane Schettler, und die anderen Akteur/innen schwitzten während dessen in der Abschlussprüfung. Wie versprochen, dankt die Bezirksbürgermeisterin den beteiligten Schüler/innen nun am Mittwoch, dem 07. Juli um 10.00 Uhr persönlich und überreicht ihnen bei der Zeugnisübergabe im Alten Rathaus Fürstenwalde, Am Markt, 15517 Fürstenwalde, jeweils eine Urkunde.

„Die sieben Schülerinnen und Schüler, hatten es der Jury mit ihren interessanten, vielgestaltigen und anspruchsvollen Entwürfen nicht leicht gemacht haben“, meint die Bezirksbürgermeisterin. „Die sieben, können jetzt nach Abschluss ihrer Ausbildung mit diesen Arbeiten beim anschließendem Studium oder bei der Stellensuche punkten“, hob Dozent Uli Heid hervor. Er bescheinigt seinen Schützlingen bei der Gestaltung der Signets, der „Königsdisziplin“, große Kreativität, Professionalität und nicht zuletzt einen großen Einsatz auch außerhalb der Schule.

Die Jury, bestehend aus den BA-Mitgliedern und Fachleuten, hatte zuvor unter Ausschluss des Rechtsweges ihre Entscheidung getroffen. Von Anfang an kristallisierten sich zwei Favoriten heraus, genauso wie bei der Bewertung durch die Bürgerinnen und Bürger. Als Siegerin kürte die Jury schließlich Juliane Schettler (Foto und Signet liegen in der Pressestelle vor und können gemailt werden). Ihr Entwurf erhielt 49 Prozent der Jurystimmen und 29 Prozent des Bürgervotums. Das war zweimal die bestmögliche Wertung.

Den zweiten Platz belegte Michele König. Ihr Entwurf bekam 41 Prozent der Jurystimmen und 24 Prozent des Bürgervotums. Die restlichen Entwürfe erhielten zusammen 10 Prozent der Jurystimmen. Drei der insgesamt 8 Entwürfe kamen dabei nicht über den ersten Wahlgang hinaus.

Die Preisträgerin hatte sich das Ziel gesetzt, ein Logo zu entwickeln, dass möglichst viele Aspekte des Bezirks repräsentiert. Neben dem viel diskutierten Plattenbau sollte auch die Mühle als bekannte Sehenswürdigkeit einbezogen werden. „Die vielen Grünanlagen, Parks und Freiflächen lassen den Bezirk“, so findet sie, „in einem gänzlich anderen Licht erscheinen, als die vorherrschende Meinung suggeriert“. In ihrem Signet ist die Urbanität, die Marzahner Mühle, als bekannte Sehenswürdigkeit, und der Bezug zur Natur aufgegriffen. Die Linie als einfachstes gestalterisches Mittel lässt die Vielfältigkeit des Bezirks erkennen. „Bei den Menschen, die nicht mit dem Bezirk vertraut sind, möchte ich Neugierde wecken und sie dazu anregen, Marzahn-Hellersdorf selbst zu erkunden“, erläutert sie. Betrachtet man die Grundform des Entwurfs als Ganzes, lässt sich ein Kreis erkennen. Diese Form trägt unter anderem die Bedeutung von Gleichgewicht und Harmonie.

Für ihren Entwurf bekam sie sowohl von den Bürgerinnen und Bürgern, als auch von der Jury viel Lob. „Das Signet passt zu Marzahn-Hellersdorf und gibt die Silhouette des Bezirkes wieder. Es ist markant, klar, prägnant und einprägsam. Mit seinem nach Osten offenen Kreis besticht es durch ein großes Entwicklungspotenzial für weitere Anwendungen. Auch in technischer Hinsicht zeichnet es sich aus – die gleichmäßige Strichstärke ermöglicht problemlos Vergrößerungen und Verkleinerungen und auch andere Farbgebungen, hieß es u. a.

Folgende Kriterien wurden von der Jury angelegt: Gesamteindruck, Bezug zum Bezirk, Universelle Anwendbarkeit und Technische Anwendbarkeit.

Gleichzeitig dankt die Bezirksbürgermeisterin den über 300 Bürgerinnen und Bürger, die im Internet oder in den Bürgerämtern nicht nur voteten, sondern auch gleich noch interessante und differenzierte Kommentare beisteuerten. So schreibt ein Bürger. „Die Auswahl ist mir nicht leicht gefallen und ich gratuliere mit ein wenig Neid auf solche klasse Leistungsansätze allen Gestaltern und Gestalterinnen“.

In einer anderen Mail heißt es. „Also vorweg mal, ich bin Exil-Marzahner. Ich habe lange Jahre im schönen grünen Marzahn gewohnt und wahrhaftig oft mit meinen Freunden über Marzahn diskutiert. Der Bezirk hat recht viel zu bieten. Was uns am allermeisten gefiel, war immer der grüne Aspekt. Manche Tage im Frühjahr fühlt sich Marzahn grüner an, als der Tiergarten es je sein könnte…“.

Gestaltet wurden die Signets von den Schüler/innen der Beruflichen Schule Hangelsberg, Bildungsgang zum Gestaltungstechnischen Assistenten (GTA). Sie haben sich ein Jahr lang intensiv mit dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf und seinen Besonderheiten beschäftigt. Sie studierten Analysen, Statistiken, Medienberichte, sahen sich gründlich um und erarbeiteten dann Entwürfe für ein Signet des Bezirkes.

Zur Geschichte des Projekts:

„Im Mai 2008 erhielt das Oberstufenzentrum Handel II den Namen „Oskar Tietz“ und gleichzeitig ein Signet, erarbeitet von Student/innen der FAW. Wir waren von der Leistung der Schüler/innen so angetan, dass wir umgehend zu der FAW Verbindung aufnahmen“, erinnert sich Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle. Es folgten Gespräche und Arbeitstreffen in der Pressestelle. So nahmen die Schüler/innen auch an der Journalistenerkundungstour im Juni 2009 teil. Am 06. Januar 2010 stellten die Schüler/innen dem Bezirksamtskollegium ihre ersten Entwürfe vor.




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