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09.02.2016 Senat wählt Standorte für modulare Flüchtlingsunterkünfte in Marzahn-Hellersdorf aus
In Abstimmung mit dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat der Senat von Berlin insgesamt acht Standorte, die für eine Errichtung sogenannter "MUFs" - Modularer Flüchtlingsunterkünfte – im Bezirksgebiet vorgesehen werden, ausgewählt. In dieser Liste sind auch die bereits geplanten und veröffentlichten Grundstücke Märkische Allee/Martha-Arendsee-Str. und Wittenberger Str. 16 enthalten. Für das Grundstück in der Märkischen Allee liegt inzwischen auch die Baugenehmigung vor, so dass die Errichtung in Kürze starten kann.

Aktuell prüft das Bezirksamt, welche von den Standorten auch für eine gleichzeitige Errichtung von Studentenwohnheimen in gleicher Bauweise in Frage kommen, um so die Standorte, wenn sie in Zukunft nicht mehr für Flüchtlinge benötigt werden, sinnvoll nutzen zu können. Die Gebäude, die mit einem standardisierten Grundriss aus vorgefertigten Teilen errichtet werden, haben eine Genehmigung von über 50 Jahren und können auch als Wohnraum für andere Nutzer dienen.

Die nun abgestimmten Standorte liegen

in der Märkischen Allee, Martha-Arendsee-Str. in der Wittenberger Str. 16 im Buckower Ring 54, 56 in der Pöhlbergstr. 13, Bärensteinstr. in der Albert-Kuntz-Str. neben Nummer 41 (Böschung) in der Albert-Kuntz-Str. neben Nummer 41 in der Rudolf-Leonhard-Str. 7 A und Rudolf-Leonhard-Str. 13 Der Senat hat dem Bezirk zugesagt, vor der Errichtung von MUFs in der Rudolf-Leonhard-Str. die in der gleichen Straße als Notunterkunft belegte Sporthalle zu räumen und wieder dem Vereinssport zu übergeben.

Die Errichtung von insgesamt acht Standorten im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, die den Flüchtlingen eine menschenwürdige Unterbringung, Schutz und eine Integration in die Gesellschaft ermöglicht, ist angesichts der Zahlen und der Situation, in der viele der Flüchtlinge aktuell leben, ein Gebot der Menschlichkeit, wie das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf betonte.
Die Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Senat, die sich aktuell etabliere, schaffe die Grundlage, auch die daraus folgenden Herausforderungen für die Gemeinschaft im Bezirk zu schultern.Die Versorgung, die Aufnahme und Integration sowie die Beschulung der Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter in bisher unbekanntem Ausmaß erfordere ein gemeinsames, engagiertes Handeln, erklärte Bezirksbürgermeister Stefan Komoß. Der Aufbau der Beratungs- und Integrationsangebote und der notwendigen öffentlichen Infrastruktur, insbesondere Kita- und Schulkapazitätserweiterungen, müssen dann ebenso zügig und einstimmig mit dem Senat und entsprechenden finanziellen Leistungen angegangen werden.







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