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26.02.2018 Gespräche zur Geschichte - Die evangelische Kirche und das NS-Regime
Am Mittwoch, den 14. März 2018, ab 18:00 Uhr, lädt das Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Haus 1, Alt-Marzahn 51, 12685 Berlin, zur einer weiteren Veranstaltung der Reihe “Marzahn-Hellersdorfer Gespräche zur Geschichte” ein. Historikerin Dr. Christa Hübner trägt zum Thema “Die evangelische Kirche und das NS-Regime” vor.

Als die NSDAP 1933 die Macht übernahm, wurde dies von evangelischen Kirchenleitungen und vielen Kirchenmitgliedern begrüßt. Sie hofften auf
Unterstützung seitens der neuen Machthaber, eine Hoffnung, die diese anfänglich kräftig nährten. Zum Sprachrohr der Nazis wurden die Deutschen Christen, die nationalsozialistisches Gedankengut in die Kirchengemeinden hinein trugen und in die kirchlichen Gemeindegremien drängten. Dagegen regte sich schon frühzeitig Widerstand, der 1934 in der Gründung der Bekennenden Kirche mündete.

Da es den Nazis nicht gelang, die evangelische Kirche vollständig “gleichzuschalten”, inszenierten sie ab 1937 eine Bewegung, bei der NSDAP-Mitglieder ihre Kirchenämter niederlegten oder ganz aus der Kirche austraten. Alle diese Prozesse spiegelten sich auch in den Kirchengemeinden von Marzahn-Hellersdorf wieder. Schon bei den Kirchenwahlen 1933 erlangten die Deutschen Christen die Mehrheit in den Gemeindekirchenräten. Auch einige Pfarrer gehörten den Deutschen Christen an. Eine Gemeinde der Bekennenden Kirche bestand nur in Kaulsdorf, gegründet von Pfarrer Heinrich Grüber, um dessen Amtsantritt 1934 es scharfe Auseinandersetzungen mit dem Gemeindekirchenrat gab.







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